Duisburg verliert das Gleichgewicht. Die Innenstadt und der Innenhafen sind im Wettstreit schöner, bunter, teurer, größer. Ordnungsamt und Polizei zeigen dort, wie eine Ordnungspartnerschaft aussieht.
Im Gegensatz dazu herrscht in den Bezirken der Mangel. Bezeichnend ist die Verwendung der Bundesgelder aus dem Konjunkturpaket. Offenbar ist noch nicht mal klar, wo das Geld geblieben ist. Wer zurzeit diese Meldungen liest, kann nur noch den Kopf verständnislos schütteln. Wer verliert dabei? Hauptsächlich vermutlich die Kinder in den Bezirken. Deren Büchereien, Sportplätze, Kindergärten und Schulen werden nicht modernisiert. Einfach unglaublich.
Ordnungspartnerschaft ist in den Bezirken ein Vorhaben mit Feigenblattcharakter.
Aber auch die Anbindung klappt nicht. Die Verkehrsströme in die Stadt sind nahezu zum Erliegen gekommen. Ruhrort wird zum Dauerstauort. Willkürliche Straßen- und Brückensperrungen verlangen ihren Preis.
Auch ein Ausweichen auf unseren öffentlichen Nahverkehr hilft nicht, da es den „genialen“ Duisburger Verkehrsplanern in dreißig Jahren nicht gelungen ist, die Busse und Straßenbahnen aus den Staus rauszuhalten. Unsere Straßenbahnen und Busse stecken in den gleichen Staus fest, wie unsere Pkw. Ein ökologischer und ökonomischer Wahnsinn. Teilweise beträgt die Fahrzeit von Ruhrort bis in die Innenstadt und umgekehrt ( 4 km !) 35 Minuten.
Ein kurzer Blick in unsere umliegenden Städte könnte der Verwaltung gezeigt haben, wie so etwas geht. Warum die Stadt Duisburg jegliche Lernfähigkeit missen lässt, erschließt sich leider nicht logischen Gedankengängen.
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Duisburg verliert das Gleichgewicht
@ 2009-11-15 – 15:49:17
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Veranstaltungshinweise für jung und alt
@ 2009-09-14 – 14:03:31
Die Familienführer für Homberg zeigen seit Jahren anschaulich, wie groß das hiesige Angebot mittlerweile ist.
Aus dieser Fülle schöpfend wird der Bürgerverein Haesen und Gerdt hier ein Angebot für Veranstaltungshinweise bereitstellen. -
Für unseren Bolzplatz, für unsere Jugend!
@ 2009-09-09 – 07:48:44
DIE LINKE und der Bürgerverein Haesen und Gerdt e. V.
planen StraßenfußballturnierAm 03. Oktober möchte DIE LINKE, Ortsverband Homberg mit freundlicher Unterstützung desBürgerverein Haesen und Gerdt e. V. auf dem Bolzplatz in den Haesen ein Fußballturnier abhalten.
Dazu laden sie Leute ab 15 Jahren ein, Mannschaften von 5 SpielerInnen zu bilden. Das Konzept ist es, die Generationen zusammen zu bringen. So können Schüler-, Stammtisch-, Betriebs- oder gemischte Mannschaften mitmachen. "Wenn die Bezirksregierung es nicht schafft, Angebote für Jugendliche und dadurch Homberg lebendig zu machen, so müssen wir Eigeninitiative zeigen", knüpft Lukas Hirtz von den Homberger Linken an die Forderungen aus der Kommunalwahl an.
„Die Idee entstand nach der Übergabe des Fahrrads an Mavin. Wir haben die Hoffnung, dass das Bolzturnier zur ständigen Einrichtung wird, da wir mit einem möglichen Erlös aus den kleinen Startgeldern (1 bis 2,50 €) und Getränkeverkauf einen gemeinsamen Opferhilfe-Fonds gründen wollen“, erläutern Norbert Bernsdorff, Peter Koczika vom Bürgervereinsvorstand und Margret Fink,Sprecherin des Ortsverbands.
Interessierte wenden sich bitte per Mail an:
geschaeftsfuehrung@buergervereinhaesenundgerdt.de oder an den Veranstalter, DIE LINKE OV H/R/B: fink.margareta@t-online.de -
Lebensqualität in den Haesen
@ 2009-09-03 – 12:33:48
Bei aller berechtigten Kritik die hier in diesem Blog niedergelegt ist, muss doch auch mal erwähnt werden, dass die Lebensqualität in Homberg so schlecht nicht ist.
Unsere Stadt hat (noch?) zu Recht das Attribut „Stadt im Grünen“.
Wenn sich unserer Nordic-Walking-Gruppe trifft, steht sie schon mitten im Parkgelände am Rande des Üttelsheimer Sees.Ich persönlich halte den Wohnbereich Haesen für einen der besten in Duisburg und im gesamten Ruhrgebiet. Die Haesen sind ein gutes Beispiel, dass Pflege des Ortsbildes und gute Nachbarschaft die Rahmenbedingungen für ein qualitativ hochwertiges Wohngebiet sind.
Die sommerlichen Sicherheitsprobleme am Üttelsheimer See vergrößern sich anscheinend, aber auch da gibt es Lösungsansätze.
Einige Neider haben sich ja bereits zu Wort gemeldet. Denen kann ich nur sagen, Verbesserungen eines Stadtteils bedeutet dicke Bretter bohren und Verlangen einen langen Atem, Disziplin, Einsatzbereitschaft und Überzeugungskraft.
Mäkeln, Meckern und Beleidigen verhindert mehr, als das es Nutzen kann. -
Gegen die Gewalt, Recht und Gesetz in Homberg mehr Geltung verschaffen
@ 2009-09-02 – 07:48:25
Wieder fallen in Homberg Schüsse. Wieder ist der Anlass nichtig.
Der offensichtlich hohe Bewaffnungsgrad ist schon erschreckend genug.
Die Tendenz diese Waffen hemmungslos selbst bei kleinsten Anlässen einzusetzen, verstärkt natürlich die Angst der Bevölkerung.
Der letzte Waffengebrauch fand offenbar im Umfeld einer Homberger Schule, des Erich-Kästner-Gesamtschule statt. Diesmal gegen zwei Mädchen in einem DVG Bus.
Das müssen wir erst mal verdauen, dann analysieren und letztendlich Gegenmaßnahmen ergreifen.
Erst unser Naherholungsgebiet Üttelsheimer See, jetzt eine unserer Schulen.
Die alltägliche Gewalt und die alltägliche Grenzüberschreitung kann so nicht mehr hingenommen werden.
Gegen den Trend anzutreten ist sicher schwer, aber wir haben keine Wahl.
Unser Aufruf an die Politik uns dabei zu unterstützen, Recht und Gesetz wieder mehr Geltung zu verschaffen, ist dringender denn je.
Wir sollten vielleicht Erfahrungen anderer Städte aufgreifen und versuchen erfolgreiche Modelle zu kopieren, bzw. diese unseren Gegebenheiten anpassen.http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/8/24/news-130584755/detail.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/9/1/news-131529618/detail.html